Schlagwort-Archiv: Armut

Meine Grünen Sommertermine

Auch in der Sommerpause des Landtages habe ich mir die Zeit genommen, Termine wahrzunehmen und interessante und unterstützenswerte Projekte kennenzulernen.

So besuchte ich am 09. August die „Tafel“ in Leopoldshöhe-Asemissen, einer Nachbargemeinde meines Heimatortes Oerlinghausen.
Dort habe ich erfahren, dass die ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen sehr viel Zeit investieren – neben der Ausgabe zu den Öffnungszeiten gilt es auch Spenden zu organisieren, diese abzuholen, vorzusortieren und für den Verkauf vorzubereiten. Mein Arbeitseinsatz während der Öffnungszeit hat mir gezeigt, wie hoch das Engagement der Ehrenamtlichen zu schätzen ist.
Dass in einem reichen Land wie Deutschland so viele Menschen auf die Unterstützung von Tafeln angewiesen sind, ist beschämend. Hier gilt es dringend die Ursachen von Armut – die wohl bekannt sind – in noch stärkerem Maße zu bekämpfen.
Hier findet sich ein Bericht der Neuen Westfälischen zu meinem Besuch.

Auf dem „Green Campus“ der Grünen Jugend Münster gab ich am 13. August einen Workshop zum Thema „Grüne Sozialpolitik in NRW“. Ein ausführlicher Bericht zum Green Campus findet sich hier.

Einen besonderen Termin nahm ich am 15. August im Rathaus Kalletal wahr – ich durfte mich in das Goldene Buch der Stadt Kalletal eintragen.

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v. links: Bürgermeister Mario Hecker, Manuela Grochowiak-Schmieding mit dem Goldenen Buch der Stadt Kalletal, Jürgen Georgi (OV-Sprecher Grüne Kalletal)

In entspannter Atmosphäre, begleitet durch gute Musik, freute ich mich über anregende, interessante Gespräche bei der Sommersause der Grünen in Leopoldshöhe am 21. August. Ein ausführlicher Bericht ist hier nachzulesen.

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Beim “Ministerraten” mit Nurcan Aymandir und Birgit Kampmann

Sehr beeindruckend fand ich den inklusiven Klettergarten grenzenlos, den ich am 24. August, DSC_2260gemeinsam mit den Grünen Lisa Grießmeyer und Thorsten Schmolke, kennenlernen und ausprobieren durfte. Im Juli wurde der Klettergarten mit dem NRW-Inklusionspreis ausgezeichnet. Er bietet nicht nur Fußgängern, sondern auch Rollstuhlfahrern und Menschen mit anderen Behinderungen die Möglichkeit des Kletterns. So wurde ein Ort der Begegnung geschaffen, der allen Nutzern zeigt, wo ihre Fähigkeiten und Stärken liegen und so Selbstbewusstsein schafft. DSC_2304

Fußgänger können den Kletterparcours auch im Rollstuhl „erfahren“. Diese Möglichkeit haben Lisa Grießmeyer und ich auch gern genutzt und dabei eine Menge über uns und das Leben im Rollstuhl gelernt. Ein großartiges Erlebnis, das ich nur weiterempfehlen kann!

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Mit Thorsten Schmolke und Lisa Grießmeyer im inklusiven Klettergarten grenzenlos.

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Wibke Brems, Matthi Bolte, BÄRbel, Manuela Grochowiak-Schmieding beim Grünen Infostand = OWL Power!

NRW feiert in diesen Tagen sein 70-jähriges Jubiläum. Beim großen Geburtstagsfest und Tag der offenen Tür im Landtag am 27. August bot auch die Grüne Landtagsfraktion viele Aktionen an, die alle Abgeordneten unterstützten. Hier steht ein ausführlicher Bericht zum Jubiläumstag.

 

 

 

 

 

 

Am 14. Mai 2017 finden in NRW Landtagswahlen statt. Ich möchte mich gern weitere fünf Jahre für GRÜNE Sozialpolitik im Landtag engagieren. Deswegen bewerbe ich mich als Kandidatin für die Landesliste, welche auf der Landesdelegiertenkonferenz am 24. + 25. September in Oberhausen gewählt wird.  Ich freue mich über viele Unterstützer*innen!

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freundinnen und Freunde,

Armut hat viele Gesichter, materielle Armut hat eine einzige Ursache: Es fehlt schlicht das Geld. Dem folgt dann Armut an Gesundheit, Armut an Bildung, Armut an sozialem Ansehen und auch Armut bei Teilhabe und Selbstbestimmung.

Die Schlüssel zur Armutsvermeidung sind gute Bildung, sozialversicherungspflichtige und anständig bezahlte Arbeit. Insbesondere Letzteres sollte in einem Land, das sich Exportweltmeister nennt und zum wiederholten Male einen Außenhandelsbilanzüberschuss zu verzeichnen hat, selbstverständlich sein. Leider ist vielerorts das Gegenteil der Fall. Mindestlohn und Tariftreue- und Vergabegesetz zum Beispiel werden von Unternehmerverbänden, aber auch von CDU und FDP immer wieder angegriffen.

Tatsächlich müsste das Einkommen auf ein Niveau gehoben werden, das wirklich existenzsichernd wäre und die Finanzierung von Nahrung, Wohnung, Kleidung und soziokultureller Teilhabe gewährleistet. Die Realität sieht allerdings so aus, dass ein kleiner Teil der Gesellschaft immer reicher wird und gleichzeitig die Zahl der materiell Armen wächst. Derartige Ungerechtigkeiten können mit den verschiedenen Förderprogrammen des Landes nicht verändert, aber punktuell abgemildert werden.

Aktuelle Informationen gibt es zu folgenden Themen:

  • Härtefallfonds: „Kein Kind zurücklassen“
  • „Gegen Armut und soziale Ausgrenzung“
  • Obdachlosigkeit verhindern
  • Kompetenzzentren
  • Informationen für Flüchtlinge mit Behinderung
  • Kinder und Jugendliche mit Behinderung

Es grüßt ganz herzlich

Unterschrift-MGS

 

 

 

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In diesem Jahr findet der Welt-Lepra-Tag bereits zum 60. Mal statt. Begründet wurde er 1954 und ist inzwischen ein anerkannter internationaler Gedenktag, der jährlich am letzten Sonntag im Januar begangen wird.

Er soll vor allem den Menschen der „westlichen“ Welt ins Bewusstsein rufen, dass Lepra in vielen Teilen der Erde noch immer Hunderttausende Menschen betrifft.

Obwohl die Krankheit seit Jahrzehnten behandelbar ist, ist eine konstant hohe Zahl von Menschen weltweit davon betroffen. Ein Großteil der Patienten, etwa 220.000 (95 %), stammen aus den 16 Schwerpunktländern Äthiopien, Bangladesch, Brasilien, China, Elfenbeinküste, Indien, Indonesien, Kongo, Madagaskar, Myanmar, Nepal, Nigeria, Philippinen, Südsudan, Sri Lanka und Tansania*.

In Deutschland unterstützt seit 1957 die DAHW („Deutsche Lepra- und Tuberkulosehilfe“) verschiedene Projekte in den betroffenden Ländern. Schwerpunkt der Arbeit ist die Heilung von Lepra und Tuberkolose aber auch Aus- und Weiterbildung in der Lepraarbeit sowie die Forschung.

Die DAHW-Aktionsgruppe Oerlinghausen/Leopoldshöhe sammelt durch verschiedene Aktionen Spendengelder, um die Arbeit des DAHW zu unterstützen. Seit 1985 leitet Ivonne Oster die Ortsgruppe und ist mit viel Engagement dabei, das Leid der Krankheit – die vor allem die Ärmsten der Armen befällt – zu lindern.

*Quelle: DAHW

Liebe Freundinnen und Freunde,

es haben sich inzwischen einige Informationen angesammelt, die wir gerne weitergeben möchten, und zwar zu folgenden Punkten

I. Landeshaushalt 2013 (Arbeit und Soziales)
II. Informationen zur Barrierefreiheit
III. Informationen zur Pflegebegutachtung
IV. Tag der sozialen Gerechtigkeit / Anhörung u.a. zum Stand der Umsetzung des Bildungs- und Teilhabegesetzes in NRW
V. Zwischeninformation zur Veranstaltung „Eine für alle“ – das inklusive Gemeinwesen
gemeinsam voranbringen am 12. April 2013
VI. Verschiedenes, weitere Projekte

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