Schlagwort-Archiv: Beratung

Am 15. Oktober besuchte ich gemeinsam mit meinen Fraktionskollegen Martina Maaßen und Arif Ünal die REHACARE in Düsseldorf. Die REHACARE ist eine internationale Fachmesse, die Informationen über Hilfen für ein selbstbestimmtes Leben mit Behinderung, bei Pflegedarf und im Alter bietet. Unterstützt von unseren Mitarbeitern der Fraktion Sabrina Dittrich und Harald Wölter, führten wir mit einer Reihe von Verbänden und Initiativen Gespräche und besuchten deren Stände.

v.l.: Manuela Grochowiak-Schmieding MdL, Harald Wölter, Ministerin Barbara Steffens, Sabrina, Martina Maaßen MdL, Arif Ünal

v.l.: Manuela Grochowiak-Schmieding MdL, Harald Wölter, Ministerin Barbara Steffens, Sabrina Dittrich, Martina Maaßen MdL, Arif Ünal MdL

Wichtige Themen dieser Fachmesse waren Inklusion und Pflege sowie die Schaffung von Versorgungssicherheit im Wohnquartier. Dabei lag der Fokus auf der gesellschaftlichen und sozialen Teilhabe von Menschen mit und ohne Behinderung, Barrierefreiheit und der Entwicklung eines inklusiven Gemeinwesens.  Auch die Entwicklung neuer Wohn- und Pflegeformen, die den Menschen eine Versorgungssicherheit im  gewohnten Wohnquartier gibt, spielten eine große Rolle.

In unseren Gesprächen mit den Verbänden und Initiativen stand das Inklusionsstärkungsgesetz, das die Landesregierung aktuell vorgelegt hat und das in den kommenden Monaten im Landtag beraten wird, im Mittelpunkt des Interesses.
Fragen bezüglich einer besseren Absicherung sowie eines zukunftsgerechteren Ausbaus der Pflege wurden genauso intensiv erörtert, wie die Stärkung der Teilhabe von Menschen im Alter, bei Pflege und bei Handicap.

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Am 18. November 2014 besuchte ich im Rahmen einer “Ausschwärm-Aktion” der Grünen Landtagsfraktion die Verbraucherzentrale in Detmold.

Mit Frau Nolting und Herrn Ansbach führte ich ein sehr interessantes und konstruktives Gespräch.

Im Gespräch mit Herrn Ansbach und Frau Nolting.

Im Gespräch mit Herrn Ansbach und Frau Nolting.

Die Verbraucherzentrale in Detmold begrüßt ausdrücklich die in 2011 getroffene Vereinbarung mit dem Land NRW.  Sie wünschen sich eine Fortsetzung  über das Jahr 2015 hinaus.  Denn so kann die wichtige und  vielfältige  Arbeit für die Bürgerinnen und Bürger fortgesetzt werden. Darüber hinaus würde  den MitarbeiterInnen eine längerfristige Arbeitsperspektive geboten.

Hintergrund:

In 59 Beratungsstellen (die 60igste in Witten ist in Planung) werden Verbraucherinnen und Verbraucher in NRW auf den unterschiedlichsten Tätigkeits- und Themenfeldern beraten. 1958 als Landesarbeitsgemeinschaft der Verbraucherverbände gegründet, verfügt die VZ NRW heute über ein dichtes und qualifiziertes Beratungs- und Informationsangebot. Dabei stehen die „klassischen Themen“ wie Abzocke im Internet, versteckte Fußangeln im Kleingedruckten oder überhöhte Gebühren bei Verträgen immer noch im Focus.

Gleichwohl hat sich die VZ NRW zwischenzeitlich viel breiter aufgestellt und bietet heute auch in Kooperation mit dem Land zahlreiche wertvolle Angebote (Restaurant Hygiene Kontrollbarometer in Duisburg u.a.). Gleichzeitig wird auch die Rolle der Verbraucherin und des Verbrauchers vom Konsumenten hin zum “prosumer” begleitet.

Es gibt eine Vereinbarung zwischen der Landesregierung NRW und der Verbraucherzentrale NRW e.V. über die Finanzierung und Zusammenarbeit der Jahre 2011 bis 2015, die die Zielvereinbarung zusammenfasst: Aufgabe der Verbraucherzentrale NRW ist es, den Verbraucherinnen und Verbrauchern mit Information, Bildungsangeboten und persönlicher Beratung bei der Lösung ihrer Probleme zur Seite zu stehen und bei einer signifikanten Häufung von Verbraucherproblemen oder Beschwerden mit den Instrumenten des kollektiven Rechtsschutzes für die Verbraucherinnen und Verbraucher Rechtssicherheit zu erzielen sowie – im Sinne einer Sensorfunktion – die Verbraucherinteressen gegenüber dem Gesetzgeber zu bündeln und unabhängig zu vertreten.