Schlagwort-Archiv: Jugend

Zeitungen sind auch heute, in Zeiten von im Internet jederzeit verfügbaren Daten und Informationen, eine wichtige Informationsquelle. Gerade auch für die Berichterstattung lokaler Themen. Aus diesem Grund habe ich gern zugesagt, als die Neue Westfälische mich fragte, ob ich Lesepatin sein möchte. Als Lesepatin ermögliche ich Schülerinnen und Schülern täglich die Zeitung zu lesen. Im Jahr 2016 finanzierte ich die tägliche Tageszeitung der Heinz-Sielmann-Schule und in diesem Jahr dem Niklas-Luhmann-Gymnasium; beides Schulen in Oerlinghausen.

Im Rahmen dieses Engagements habe ich mich am 21. März mit einer 9. Klasse des Gymnasiums zu einer Gesprächsrunde getroffen.

Die Fragen der Jugendlichen waren zunächst grundsätzlicher Natur und bezogen sich vor allem auf meine parlamentarische Arbeit – wie wird man Abgeordnete*r, warum die Entscheidung für einen bestimmten Arbeitsbereich, wie sieht eine typische Arbeitswoche aus…
Nach persönlichen Erfolgen gefragt, erwähnte ich das Inklusionsstärkungsgesetz, die Schaffung weiterer Kompetenzzentren für selbstbestimmtes Leben sowie auch die Mitarbeit am Landesjagdgesetz oder in der ÖPNV-Enquetekommission.

Das Thema „Jugendliche und ihr Politikinteresse“ wurde dann intensiver erörtert. Es stellte sich heraus, dass die Schüler*innen bei grundsätzlichem Interesse kaum Berührungspunkte mit aktuellen politischen Themen sehen. Ihre Lebenswirklichkeit sehe ganz anders aus und daher würden sie sich nicht eingehender mit aktueller Politik befassen.

Die Jugendlichen beklagten auch, dass die Medien es nicht schaffen, Themen so aufzubereiten, dass sie sich angesprochen fühlen und sich noch weiter informieren möchten. Hierbei spielt sicherlich eine Rolle, dass sowohl die Medien, als auch die Parteien den Fokus eher auf werbewirksame Schlagzeilen setzen, als auf Inhalte.

Die Schüler*innen bemängelten auch, dass Wahlprogramme „unlesbar“ seien. Schon allein durch ihre hohe Seitenzahl wirkten sie abschreckend, aber auch in ihren Formulierungen. Hinzu käme, dass auch hier viele Themen Jugendliche nicht ansprechen.

Ein Schüler merkte an, dass es sicherlich auch eine Rolle spiele, dass man mit 14 oder 15 noch zu weit von einer Wahlteilnahme entfernt ist und stieß damit eine Diskussion über eine mögliche Herabsetzung des Wahlalters an. Die Idee, bereits ab der Geburt ein Wahlrecht zu haben, stieß sowohl auf Widerspruch, als auch auf Zustimmung. Einige konnten sich gut vorstellen, dass sich damit die grundsätzliche Auseinandersetzung mit politischen Themen auf beiden Seiten – Wähler*innen sowie Parteien – steigern und verbessern würde.

Alles in allem eine interessante Gesprächsrunde, die mir gezeigt hat, dass junge Menschen durchaus politisch interessiert sind, aber es oft nicht verstanden wird, auf sie zuzugehen.
Wie so oft habe ich auch bei diesem Termin versucht zu ermuntern, sich zu engagieren – in Vereinen, Verbänden oder eben Parteien, und sich keinesfalls davor zu scheuen, bei Fragen auf politische Vertreter*innen zuzugehen und diese anzusprechen.

Ab sofort können sich Jugendliche für den nächsten „Jugend-Landtag“ bewerben

Vom 23. – 25. Juni 2016 wird in der Landeshauptstadt Düsseldorf der nächste Jugend-Landtag Nordrhein-Westfalen stattfinden. Jugendliche aus ganz NRW im Alter zwischen 16 bis 20 Jahren können dann im Parlament drei Tage lang die Abgeordneten „vertreten“.

Sämtliche Kosten – auch Übernachtung und Verpflegung – werden vom Landtag übernommen (Fahrtkosten werden anteilig erstattet). Bewerben können sich Schülerinnen und Schüler, Auszubildende, Studierende oder junge Berufstätige direkt bei der lippischen Abgeordneten Manuela Grochowiak-Schmieding. Denn jede/r Abgeordnete kann (möglichst aus seinem Wahlkreis) einen jungen Menschen einladen.

Bewerbungsschluss ist der 04. April 2016

Seit 2008 findet jedes Jahr der dreitägige „Jugend-Landtag“ im Düsseldorfer Parlament statt. Dabei werden die parlamentarischen Abläufe von Fraktionssitzungen über Ausschuss-Sitzungen bis hin zur Plenarsitzung nachgestellt. Mehr als 1.500 Jugendliche konnten seitdem in die Rolle der Abgeordneten schlüpfen und den Arbeitsalltag eines Politikers/ einer Politikerin selbst erleben. Ziel ist es, über die parlamentarische Arbeit zu informieren und zu langfristigem politischem Engagement zu ermuntern.

Auch der achte Jugend-Landtag wird sich mit aktuellen Themen beschäftigen. Diese können die Teilnehmer/innen aus zehn Vorschlägen auswählen. Die Beschlüsse der „Jugend-Landtagsabgeordneten“ werden den Abgeordneten des realen Parlaments anschließend zur Kenntnis gegeben.

Ausreichend für die Bewerbung sind eine E-Mail oder ein Brief mit Adresse und Altersangabe sowie einem kurzen Satz, warum man beim Jugend-Landtag mitmachen möchte. Bewerbungen und Rückfragen können direkt an das Wahlkreisbüro von Manuela Grochowiak-Schmieding gesandt werden:

Mandy Eilenstein, Telefon: 05202/883 034, eMail: mandy.eilenstein@landtag.nrw.de .

Impressionen und Berichte von den bisherigen Jugend-Landtagen finden sich auf der Internetseite www.jugend-landtag.de .

An diesem Freitag freute ich mich, die stellvertretende Ministerpräsidentin und NRW-Schulministerin Sylvia Löhrmann in meiner Heimatstadt Oerlinghausen begrüßen zu können.

Anlass des Besuches war ein neues Projekt des dortigen Archäologischen Freilichtmuseums. Karl Banghard, Leiter des Museums, stellte dieses neue Projekt zur Erinnerungskultur genauer vor. Es geht darum, zum einen die museale Darstellung der Germanen in den Gründungsjahren des Museums zu zeigen. Diese Anfänge lagen in den 1930er Jahren und waren daher stark NS-belastet und ideologisiert, jedoch nicht historisch korrekt. In einer Gegenüberstellung mit der Ausstellung zum gleichen Thema nach dem heutigen Stand der Wissenschaft, soll dargestellt werden, welche Gefahren in einer ideologisierten Museumspädagogik liegen.

v.l.: Karl Banghard, Moritz Ilemann, Sylvia Löhrmann, Dirk Becker, Manuela Grochowiak-Schmieding

v.l.: Karl Banghard, Moritz Ilemann, Sylvia Löhrmann, Dirk Becker, Manuela Grochowiak-Schmieding

Alle Teilnehmer waren sich in der anschließenden Diskussionsrunde einig, daß dies ein ungemein wichtiges Projekt ist, um gerade Kinder und Jugendliche für dieses Thema zu sensibilisieren, aber auch stark zu machen gegen die „Verführung“ durch rechte Demagogen.

Sylvia Löhrmann betonte ihre Unterstützung für dieses Vorhaben und verwies auch auf ihr Anliegen „Erinnern für die Zukunft“, um Kindern und Jugendlichen den “Geist der Menschlichkeit, der Demokratie und Freiheit” nahezubringen.

Die Grüne Ministerin war nicht angereist, um finanzielle Mittel zu versprechen. Aber ihre ideelle Unterstützung und ihr Werben für dieses „Erinnerungs-Projekt“ hilft hoffentlich den Verantwortlichen des Museums bei der Akquise notwendiger Gelder.

Am vergangenen Samstag stellten 38 Jugendfeuerwehrgruppen aus NRW ihre Leistungsfähigkeit unter Beweis. Zum ersten Mal überhaupt wurde diese Landesveranstaltung von den Jugendfeuerwehren von Oerlinghausen und Helpup ausgerichtet. Besondere Anerkennung gebührt hierbei der stellvertretenden Stadtjugendfeuerwehrwartin Miriam Mattern sowie Jugendfeuerwehrwart Marius Janz aus Helpup. Sie waren hauptsächlich mit der Organisation betraut und begannen bereits vor einem Jahr mit der Planung.

von links: Miriam Mattern, Hans-Werner Meyer, Heike Lalk, Karl-Heinz Brakemeier, Jürgen Berghahn MdL, Ulrike Meusel, Manuela Grochowiak-Schmieding MdL, Ursula Herbort, Ekkehart Bihler

von links: Miriam Mattern, Hans-Werner Meyer, Heike Lalk, Karl-Heinz Brakemeier, Jürgen Berghahn MdL, Ulrike Meusel, Manuela Grochowiak-Schmieding MdL, Ursula Herbort, Ekkehart Bihler

Bei der Leistungsspange der deutschen Jugendfeuerwehr handelt sich um das höchste Jugendfeuerwehrabzeichen und sie ist daher für jedes Jugendfeuerwehrmitglied etwas ganz Besonderes.

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Vom 04. bis 06. September 2014 findet der 6. Jugend-Landtag statt. Aus ganz NRW sind Jugendliche im Alter zwischen 15 und 21 Jahren angereist, um für drei Tage die Plätze der 237 Abgeordneten einzunehmen.
Die lippische Abgeordnete Manuela Grochowiak-Schmieding wird vom Oerlinghauser Gymnasiasten Lauren Steingräber vertreten.

Lauren Steingräber - Oerlinghauser Teilnehmer beim Jugend-Landtag 2014

Lauren Steingräber – Oerlinghauser Teilnehmer beim Jugend-Landtag 2014

Besonders mit dem Thema „Kennzeichnungspflicht der Polizei“ werden sich Lauren Steingräber und die anderen Teilnehmer des Jugend-Landtages intensiv beschäftigen. Genau wie die wirklichen Parlamentarier wird auch der Nachwuchs in Fraktionstreffen und Ausschusssitzungen diskutieren und echte Experten in öffentlichen Anhörungen befragen. Höhepunkt wird am Samstag die Plenardebatte sein, die als Zuschauer vor Ort sowie auch per Livestream verfolgt werden kann.

Die Beschlüsse der Jugendlichen werden später in den realen Ausschüssen des echten Landtags auf der Tagesordnung stehen.

Drei Tage auf den Plätzen der Abgeordneten
Jetzt bewerben für den nächsten „Jugend-Landtag“

Vom 04. – 06. September 2014 ist in Düsseldorf der 6. Jugend-Landtag Nordrhein-Westfalen geplant. Jugendliche aus ganz NRW im Alter zwischen 16 bis 20 Jahren können dann auf den Stühlen der  Abgeordneten im Plenarsaal und in den Sitzungssälen Platz nehmen.

Der Jugend-Landtag ist eine dreitägige Veranstaltung mit Übernachtung in der Jugendherberge auf der gegenüberliegenden Rheinseite und Verpflegung im Landtagsrestaurant. Sämtliche Kosten werden vom Landtag übernommen.

Bewerben können sich Schülerinnen und Schüler, Auszubildende, Studierende oder junge Berufstätige direkt bei  der Grünen Abgeordneten Manuela Grochowiak-Schmieding.  Denn jede/r Abgeordnete kann  aus seinem Wahlkreis einen jungen Menschen einladen.

Bewerbungsschluss ist der 15. Juni 2014.

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