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Pressemitteilung zum Bericht der Neuen Westfälischen vom 30.08.2014
„Skeptische Reaktionen auf Nationalparkpläne“

Das LANUV-Gutachten hat unserer Senne einmal mehr ihre Einzigartigkeit attestiert. Heide, Wald, Fließ- und Stehendgewässer mit großem Artenreichtum müssen den größtmöglichen Schutz erhalten.

Deswegen soll in der Senne, nach Abzug des britischen Militärs, ein Nationalpark eingerichtet werden. Nur damit werden der Erhalt der natürlichen Flächen, wie auch die Pflege der Kulturlandschaft Heide gewährleistet.

Die  Nationalparklogistik  wird uns Menschen Gelegenheit intensiver Naturerlebnisse bieten. Darüber hinaus haben sich Nationalparke weltweit als Wirtschaftsfaktoren erwiesen. Tourismus und kleingewerbliche Unternehmungen bieten den Menschen vor Ort neue Perspektiven.

„Diese Chancen für unsere gesamte Region müssen wir ergreifen. Sie dürfen nicht egoistischen Bestrebungen Einzelner geopfert werden. Wir wollen die Senne den Menschen öffnen, ohne sie zu zerstören.“ stellt die lippische Landtagsabgeordnete Manuela Grochowiak-Schmieding klar.

Bericht zum 9. Nationalparktag der OWL-Grünen aus der Neuen Westfälischen vom 25. August 2014:

Zum neunten Mal seit dem Jahr 2006 hat am Wochenende der “Nationalparktag” stattgefunden. Diesmal in Oerlinghausen. Veranstaltet wurde er vom Bezirksverband der Grünen Ostwestfalen-Lippe unter dem Motto “Natur erleben, Natur bewahren”. Die Grünen der Bergstadt luden aus diesem Anlass zu einer Exkursion in die Wistinghauser Senne ein. Ziel war die Waldbeweidung des Naturschutzgroßprojektes Senne und Teutoburger Wald mit Schottischen Hochlandrindern. Tatsächlich suchte eines der Tiere den unmittelbaren Kontakt zu den Besuchern.

Obwohl es noch kurz vorher heftig gewittert hatte, nahmen rund 40 Interessierte an der Exkursion mit der Oerlinghauser Landtagsabgeordneten Manuela Grochowiak-Schmieding und Ute Koczy, Vorsitzende des Bezirksverbandes, teil.

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Hochlandrinder des Beweidungsprojektes Wistinghauser Senne (Quelle: Neue Westfälische)

“Die Senne ist ein wichtiges Kulturgut”, sagte Grochowiak-Schmieding, “eine Perle, die wir schützen wollen.” Ein Nationalpark sei der größtmögliche Schutz. “Er bietet die Möglichkeit, Menschen die Naturschätze näherzubringen.” All die Ängste, etwa dass der Wald eingezäunt werde oder wilde Tiere umherlaufen und Spaziergänger gefährdeten, seien längst weggewischt. Die Freude überwiege, “dass wir so etwas Tolles vor der Haustür haben”.

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