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Bundesweit herausragende Buchenwälder sollen zum Erhalt der Artenvielfalt entwickelt werden

Bereits seit über 30 Jahren werden die Wälder der nördlichen Egge in Ostwestfalen Lippe zu einem naturnahen und ursprünglichen Buchenwaldkomplex umgestaltet. Mittlerweile befinden sich hier wertvolle Buchenwälder mit einem bundesweit bedeutenden Bestand an alten Buchen als Teil des europäischen Naturerbes.

Bei einem Besuch am 15. April in Altenbeken erläuterte der NRW-Umweltminister Johannes Remmel, welche Planungen das Land NRW zur weiteren naturnahen Entwicklung der landeseigenen Wälder in der Egge-Nord hat.

Die lippische Grüne Landtagsabgeordnete Manuela Grochowiak-Schmieding zeigt sich erfreut: „Wir haben hier in OWL einen bedeutenden Schatz der Artenvielfalt und damit die Möglichkeit, einen wichtigen Beitrag zu leisten, um die europaweit zu schützenden Buchenwälder und ihre regionalspezifische Artenvielfalt zu bewahren.“

„Dank der Arbeit der vergangenen 30 Jahre konnte die nördliche Egge zu einem einzigartigen Bestandteil des europäischen Wald-Naturerbes aufgewertet werden. Diese Arbeit gilt es kontinuierlich fortzusetzen und weiterzuentwickeln“, so Grochowiak-Schmieding weiter.

Naturschutz ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe die nur funktionieren kann, wenn den Bürgerinnen und Bürgern vor Ort die Möglichkeit gegeben wird, den Wald auch aktiv zu erleben und zu erfahren. Das Naturerbe Buchenwälder OWL soll mit der Region und den Menschen gemeinsam gestaltet und entwickelt werden. Bei der weiteren Konzeptentwicklung wird es darum gehen, Verbindungen und Bezüge zum Beispiel in Form von Patenschaften zu Kindergärten und Schulen herzustellen sowie bürgerschaftliches Engagement für das „Naturerbe Buchenwälder OWL“ zu unterstützen. Ebenfalls denkbar sind Projekte im Zusammenhang mit der Landesgartenschau in Bad-Lippspringe, die erstmalig das Thema Wald im Mittelpunkt hat.

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Bericht zum 9. Nationalparktag der OWL-Grünen aus der Neuen Westfälischen vom 25. August 2014:

Zum neunten Mal seit dem Jahr 2006 hat am Wochenende der “Nationalparktag” stattgefunden. Diesmal in Oerlinghausen. Veranstaltet wurde er vom Bezirksverband der Grünen Ostwestfalen-Lippe unter dem Motto “Natur erleben, Natur bewahren”. Die Grünen der Bergstadt luden aus diesem Anlass zu einer Exkursion in die Wistinghauser Senne ein. Ziel war die Waldbeweidung des Naturschutzgroßprojektes Senne und Teutoburger Wald mit Schottischen Hochlandrindern. Tatsächlich suchte eines der Tiere den unmittelbaren Kontakt zu den Besuchern.

Obwohl es noch kurz vorher heftig gewittert hatte, nahmen rund 40 Interessierte an der Exkursion mit der Oerlinghauser Landtagsabgeordneten Manuela Grochowiak-Schmieding und Ute Koczy, Vorsitzende des Bezirksverbandes, teil.

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Hochlandrinder des Beweidungsprojektes Wistinghauser Senne (Quelle: Neue Westfälische)

“Die Senne ist ein wichtiges Kulturgut”, sagte Grochowiak-Schmieding, “eine Perle, die wir schützen wollen.” Ein Nationalpark sei der größtmögliche Schutz. “Er bietet die Möglichkeit, Menschen die Naturschätze näherzubringen.” All die Ängste, etwa dass der Wald eingezäunt werde oder wilde Tiere umherlaufen und Spaziergänger gefährdeten, seien längst weggewischt. Die Freude überwiege, “dass wir so etwas Tolles vor der Haustür haben”.

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