Schlagwort-Archiv: Oerlinghausen

Bereits zum 9. Mal veranstalteten die OWL-Grünen einen Nationalpark-Tag. Dieser Tag stellt immer eine besondere Landschaft innerhalb des geplanten Nationalparkes Senne vor.

Manuela Grochowiak-Schmieiding MdL begrüßt gemeinsam mit Britta Hasselmann MdB (links) und dem Museumsleiter Karl Banghard (rechts) die Anwesenden

Manuela Grochowiak-Schmieiding MdL begrüßt gemeinsam mit Britta Hasselmann MdB (links) und dem Museumsleiter Karl Banghard (rechts) die Anwesenden

In diesem Jahr wurde das Archäologische Freilichtmuseum in Oerlinghausen besucht. Dabei ging es vor allem darum, das neue Bild der steinzeitlichen Senne vorzustellen sowie die Vermittlungschancen, die sich bei einer intensiven Zusammenarbeit von Kulturlandschaftsgeschichte und Archäologie ergeben.

Karl Banghard erläutert die Lebensweisen der frühen Jäger und Sammler

Karl Banghard erläutert die Lebensweisen der frühen Jäger und Sammler

Das Archäologische Freilichtmuseum Oerlinghausen war das erste Museum in Mitteleuropa, das Umwelt und Vorgeschichte miteinander verbunden hat. Dieser Schwerpunkt wurde seit der Neuausrichtung der Anlage vor dreißig Jahren konsequent ausgebaut. Mit der Biostation Senne und dem Naturschutzgroßprojekt kooperiert das Museum deshalb intensiv. Diese strategische Ausrichtung hat ihren Grund nicht nur in der optimalen räumlichen Lage des Museums unmittelbar am Rand der Senne. Beiden Partnern – sowohl Biologen als auch Archäologen – ist vielmehr bewusst, dass Umweltpolitik nur vermittelbar ist, wenn man erklärt, wie es zu unserer heutigen Kulturlandschaft gekommen ist.

Die vielen interessierten Gäste des Nationalpark-Tages erhielten zunächst durch Karl Banghard, den Leiter des Archäologischen Freilichtmuseums, eine kurze Einführung in den Teil der Museumsanlage, der sich mit der frühen und mittleren Steinzeit befasst.

Mit einem Blick auf die Senne stellt Karl Banghard die früheren Lebensweisen der Menschen dar

Mit einem Blick auf die Senne stellt Karl Banghard die früheren Lebensweisen der Menschen dar

Hierbei war zu erfahren, daß die frühen Jäger und Sammler nur etwa 3 Stunden Arbeitszeit aufwenden mussten, um sich Nahrung zu beschaffen. Sehr wichtig war für sie die Beschaffung, Weitergabe und Sammlung von Informationen darüber, wo sich Nahrungsquellen, Wasserläufe etc. befanden.

Auch aufgrund eines Wandels des Klimas verbesserten sich die Überlebenschancen der Nachkommen, was letztlich zu immer größeren Gruppen führte, für die ein nomadisches Leben als Jäger und Sammler umständlicher wurde. In der Folge wurde ein sesshafteres Leben geführt, hin zu Ackerbauern.

Manuela Grochowiak-Schmieding im Gespräch mit den Gästen

Manuela Grochowiak-Schmieding im Gespräch mit den Gästen

In der daran anschließenden Wanderung wurde die Umgegend des Museums erkundet – vom Buchenwald hin zur Sennelandschaft. Karl Banghard erläuterte an einigen Fundstellen, warum sich die Menschen gerade dort angesiedelt hatten. Entscheidend waren beispielsweise Wasserläufe, weite Ausblicke, Lager entlang von Tierherdenzügen. Eine recht neue Erkenntnis ist die, daß vor ca. 4000 Jahren v.u.Z. Ackerbauern sowie Jäger und Sammler gleichzeitig in der Region gelebt haben.

Oerlinghausen weit abgeschlagen, Kreis Lippe steht gut da

Mehr Mitbestimmung, besserer Service, transparente Daten: Dank des digitalen Wandels können kommunale Verwaltungen Bürgerinnen und Bürger besser unterstützen und einbinden. Zum zweiten Mal hat die GRÜNE Landtagsfraktion mit dem Online-Check überprüft, welche der 396 NRW-Kommunen die Vorreiter im Netz sind und was Städte und Gemeinden heute bieten müssen, um mit dem digitalen Wandel Schritt zu halten.

Der Test zeigt die große Vielfalt, wie Kommunen ihren Bürgerinnen und Bürgern digitale Leistungen zur Verfügung stellen. Für uns GRÜNE ist klar: Alle Menschen sollen vom digitalen Wandel profitieren. Es ist daher wichtig, dass die Städte, Gemeinden und Kreise die Chancen der Digitalisierung nutzen.

In Oerlinghausen haben wir noch großen Nachholbedarf. Besonders in den Bereichen Zusammenarbeit und Beteiligung (Open Government) sowie Informationsbereitstellung (Open Data) hat Oerlinghausen noch nachzubessern.

Für Oerlinghausen ergibt sich im Detail folgendes Bild:

  • Platz 364 im Gesamtranking (der 396 Kommunen).
  • Platz 9 im regionalen Vergleich (Kreis Lippe, 16 Kommunen)

Erfreulich ist das gute Abschneiden des Kreises Lippe. Erstmals haben wir beim Online-Check 2016 auch die Internetseiten der 31 Kreise in NRW getestet. Der Kreis Lippe belegt dabei mit 17 Punkten den 3. Rang.

Alle Daten sowie weitere Informationen sind hier zu finden.

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Zu Ehren der Tradition und des Brauchtums des Schützenwesens in NRW und zur Würdigung des damit verbundenen großen ehrenamtlichen Engagements lädt Landtagspräsidentin Carina Gödecke seit 2008 zu einem Parlamentarischen Abend „Schützenbrauchtum“ in den Landtag ein. Am gestrigen Dienstag, den 22. September nun bereits zum 4. Mal.

„Der Schützenumzug gehört auch in Oerlinghausen zum vertrauten Jahresablauf und leistet damit – gerade in unserer schnelllebigen Zeit – einen wichtigen Beitrag für den Zusammenhalt in unserer Stadt“, betont die Oerlinghauser Grüne Landtagsabgeordnete Manuela Grochowiak-Schmieding.

v.l.: David Owen, Frank Becker, Landtagspräsidentin Carina Gödecke, Dieter Kochsiek, Manuela Grochowiak-Schmieding MdL, Peter Meier, Roland Koch

v.l.: David Owen, Frank Becker, Landtagspräsidentin Carina Gödecke, Dieter Kochsiek, Manuela Grochowiak-Schmieding MdL, Peter Meier, Roland Koch

Die Abgeordnete weiter: „Wertvoll ist auch die in den Schützenvereinen geleistete Jugendarbeit. Im ganzen Land NRW sind über 10.000 junge Menschen in Schützenvereinen aktiv – neben wichtigen Lebenserfahrungen, die die jungen Schützen dabei lernen, ist dies auch dies ein wichtiger Baustein, damit Brauchtum über Generationen hinweg bewahrt wird.“

Bereits zum zweiten Mal wurden die Oerlinghauser Schützen von Grochowiak-Schmieding zu diesem besonderen Abend eingeladen. In ihrem Jubiläumsjahr –  der Oerlinghauser Schützenverein feiert  425 jähriges Bestehen – erlebten die Schützen einen bunten und rundum gelungenen Abend in Düsseldorf. Neben dem offiziellen Programm des Abends erfolgte auch ein durch die Abgeordnete persönlich geführter Rundgang durch den Landtag.

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An diesem Freitag freute ich mich, die stellvertretende Ministerpräsidentin und NRW-Schulministerin Sylvia Löhrmann in meiner Heimatstadt Oerlinghausen begrüßen zu können.

Anlass des Besuches war ein neues Projekt des dortigen Archäologischen Freilichtmuseums. Karl Banghard, Leiter des Museums, stellte dieses neue Projekt zur Erinnerungskultur genauer vor. Es geht darum, zum einen die museale Darstellung der Germanen in den Gründungsjahren des Museums zu zeigen. Diese Anfänge lagen in den 1930er Jahren und waren daher stark NS-belastet und ideologisiert, jedoch nicht historisch korrekt. In einer Gegenüberstellung mit der Ausstellung zum gleichen Thema nach dem heutigen Stand der Wissenschaft, soll dargestellt werden, welche Gefahren in einer ideologisierten Museumspädagogik liegen.

v.l.: Karl Banghard, Moritz Ilemann, Sylvia Löhrmann, Dirk Becker, Manuela Grochowiak-Schmieding

v.l.: Karl Banghard, Moritz Ilemann, Sylvia Löhrmann, Dirk Becker, Manuela Grochowiak-Schmieding

Alle Teilnehmer waren sich in der anschließenden Diskussionsrunde einig, daß dies ein ungemein wichtiges Projekt ist, um gerade Kinder und Jugendliche für dieses Thema zu sensibilisieren, aber auch stark zu machen gegen die „Verführung“ durch rechte Demagogen.

Sylvia Löhrmann betonte ihre Unterstützung für dieses Vorhaben und verwies auch auf ihr Anliegen „Erinnern für die Zukunft“, um Kindern und Jugendlichen den “Geist der Menschlichkeit, der Demokratie und Freiheit” nahezubringen.

Die Grüne Ministerin war nicht angereist, um finanzielle Mittel zu versprechen. Aber ihre ideelle Unterstützung und ihr Werben für dieses „Erinnerungs-Projekt“ hilft hoffentlich den Verantwortlichen des Museums bei der Akquise notwendiger Gelder.

Am vergangenen Samstag stellten 38 Jugendfeuerwehrgruppen aus NRW ihre Leistungsfähigkeit unter Beweis. Zum ersten Mal überhaupt wurde diese Landesveranstaltung von den Jugendfeuerwehren von Oerlinghausen und Helpup ausgerichtet. Besondere Anerkennung gebührt hierbei der stellvertretenden Stadtjugendfeuerwehrwartin Miriam Mattern sowie Jugendfeuerwehrwart Marius Janz aus Helpup. Sie waren hauptsächlich mit der Organisation betraut und begannen bereits vor einem Jahr mit der Planung.

von links: Miriam Mattern, Hans-Werner Meyer, Heike Lalk, Karl-Heinz Brakemeier, Jürgen Berghahn MdL, Ulrike Meusel, Manuela Grochowiak-Schmieding MdL, Ursula Herbort, Ekkehart Bihler

von links: Miriam Mattern, Hans-Werner Meyer, Heike Lalk, Karl-Heinz Brakemeier, Jürgen Berghahn MdL, Ulrike Meusel, Manuela Grochowiak-Schmieding MdL, Ursula Herbort, Ekkehart Bihler

Bei der Leistungsspange der deutschen Jugendfeuerwehr handelt sich um das höchste Jugendfeuerwehrabzeichen und sie ist daher für jedes Jugendfeuerwehrmitglied etwas ganz Besonderes.

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Am 21. April freute ich mich, wieder einmal eine Besuchergruppe aus Oerlinghausen im Landtag begrüßen zu können.

Hierbei handelte es sich um besondere Gäste, nämlich die Schüler einer 4. Klasse aus der Grundschule Lipperreihe.

Die Schüler waren sehr gut vorbereitet und haben mich mit Fragen geradezu gelöchert. Dabei ging es den Kindern vor allem darum, zu erfahren, was ein/e Abgeordnete/r denn eigentlich so macht, wie so ein Arbeitstag aussieht und ob es stressig ist. Gefragt wurde auch nach der außergewöhnlichen Architektur des Landtagsgebäudes – “Warum ist hier alles rund?”.

Zuvor hatten die Schülerinnen und Schüler am Grundschulprogramm des Landtages teilgenommen. Im Plenarsaal nahmen sie die Plätze der Landtags- und Ministerpräsidentin sowie der Minister und Abgeordneten ein, um dann spielerisch die Regeln und Abläufe einer Sitzung kennenzulernen.

Leserbrief  zum Artikel der Neuen Westfälischen vom 13.09.2014

Ein Stück ist geschafft

Die Fertigstellung der Sanierung der Bahnhofstraße in Helpup hat bei den Anwohnern und Anwohnerinnen viel Freude ausgelöst. Schmutz und Lärm, aber auch die Verkehrsbeeinträchtigung haben ein Ende gefunden.

Die Straße bietet allen VerkehrsteilnehmerInnen ihren Raum. Mit der Einteilung in Parkstreifen, Fahrradweg und allgemeine Fahrbahn ist auch die Möglichkeit gegeben, den Verkehr insgesamt zu beruhigen.
Die heute übliche Art der Asphaltierung mindert die Geräuschentwicklung.

Das Land NRW hat seinen wesentlichen Beitrag geleistet.

Alles zusammen genommen war dies ein guter Grund zum Feiern für alle Beteiligten. Natürlich hätte ich gerne mitgefeiert. Leider war ich wegen der Plenarsitzung des Landtages verhindert. So möchte ich auf diesem Wege den Helpuper Bürgerinnen und Bürgern meine Glückwünsche übermitteln.

Link zum genannten NW-Artikel