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Am 22. September besichtigte ich gemeinsam mit Ingrid Koch, Jürgen Georgi und Robin Wagener von der Grünen Kreistagsfraktion das neu entstehende Quartierszentrum Echternstraße in Lemgo.

Das ehemalige Kreisaltenheim Echternstraße wurde von den Vereinen Freie Altenhilfe e.V. und Soziale Altendienste Lippe e.V. übernommen. In dem in wenigen Wochen startenden Umbau soll es zu einem Quartierszentrum mit barrierefreien Wohnungen, einer Studentenwohngemeinschaft sowie verschiedenen Pflege- und Unterstützungsangeboten für pflegebedürftige Personen umgestaltet werden. Der Umbau berücksichtigt dabei nicht nur die Barrierefreiheit des Gebäudes sondern auch neue energetische Standards.

von links: Ingrid Koch, Jürgen Georgi, Manuela Grochowiak-Schmieding,

von links: Ingrid Koch, Jürgen Georgi, Manuela Grochowiak-Schmieding,Ulrike Giebel (Freie Altenhilfe e.V.), Martin Broeker (SAD Lippe e.V.), Elke Köller (Freie Altenhilfe e.V.), Robin Wagener

Neben einem Tagespflege-Angebot gehören zum Projekt auch medizinische, pflegerische und soziale Dienstleistungen – z.B. Demenzberatung, Physiopraxis, Fußpflege, ein Café – die auch andere Bewohnerinnen und Bewohner des Quartiers nutzen können.

Dieses zukunftsträchtige Konzept wird dazu beitragen, dass die Menschen möglichst lange selbstständig in der eigenen Häuslichkeit und gewohnten Nachbarschaft leben können.

Am 15. Oktober besuchte ich gemeinsam mit meinen Fraktionskollegen Martina Maaßen und Arif Ünal die REHACARE in Düsseldorf. Die REHACARE ist eine internationale Fachmesse, die Informationen über Hilfen für ein selbstbestimmtes Leben mit Behinderung, bei Pflegedarf und im Alter bietet. Unterstützt von unseren Mitarbeitern der Fraktion Sabrina Dittrich und Harald Wölter, führten wir mit einer Reihe von Verbänden und Initiativen Gespräche und besuchten deren Stände.

v.l.: Manuela Grochowiak-Schmieding MdL, Harald Wölter, Ministerin Barbara Steffens, Sabrina, Martina Maaßen MdL, Arif Ünal

v.l.: Manuela Grochowiak-Schmieding MdL, Harald Wölter, Ministerin Barbara Steffens, Sabrina Dittrich, Martina Maaßen MdL, Arif Ünal MdL

Wichtige Themen dieser Fachmesse waren Inklusion und Pflege sowie die Schaffung von Versorgungssicherheit im Wohnquartier. Dabei lag der Fokus auf der gesellschaftlichen und sozialen Teilhabe von Menschen mit und ohne Behinderung, Barrierefreiheit und der Entwicklung eines inklusiven Gemeinwesens.  Auch die Entwicklung neuer Wohn- und Pflegeformen, die den Menschen eine Versorgungssicherheit im  gewohnten Wohnquartier gibt, spielten eine große Rolle.

In unseren Gesprächen mit den Verbänden und Initiativen stand das Inklusionsstärkungsgesetz, das die Landesregierung aktuell vorgelegt hat und das in den kommenden Monaten im Landtag beraten wird, im Mittelpunkt des Interesses.
Fragen bezüglich einer besseren Absicherung sowie eines zukunftsgerechteren Ausbaus der Pflege wurden genauso intensiv erörtert, wie die Stärkung der Teilhabe von Menschen im Alter, bei Pflege und bei Handicap.

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Was lange währt, wird endlich gut.

Das Gesetz zur Weiterentwicklung der Pflegeinfrastruktur mit dem komplizierten Namen Gesetz zur Entwicklung und Stärkung einer demographiefesten, teilhabeorientierten Infrastruktur und zur Weiterentwicklung und Sicherung der Qualität von Wohn- und Betreuungsangeboten für ältere Menschen, pflegebedürftige Menschen, Menschen mit Behinderung und ihre Angehörigen (GEPA NRW) und die zugehörigen Verordnungen sind am Mittwoch im Fachausschuss des Landtags zur Verabschiedung an das Landtagsplenum in der kommenden Woche verwiesen worden.

„Damit wird der Weg frei, den Menschen in den Mittelpunkt zu stellen,“ freut sich die lippische Abgeordnete Manuela Grochowiak-Schmieding. „Vor allen Dingen durch die Förderung alternativer Wohnorte und-formen kann ein Schub entstehen. Hier erhoffe ich mir auch in unserer Region die Entstehung von mehr quartiernahen Wohn- und Pflegeangeboten als Ergänzung des bestehenden Angebots großer Pflegeeinrichtungen.“

Doch auch die Unterstützung bestehender Heime, bei bedarfsgerechten Modernisierungsmaßnahmen nebst ihrer Öffnung ins Quartier ist ein wichtiges Ansinnen der Pflegereform in NRW.

„Ich bin sehr froh, dass es Ministerium und Politik gelungen ist, in einem intensiven Diskussionsprozess mit allen Beteiligten, zu guten Lösungen zu kommen. Insbesondere die Regelungen zu stärkeren Steuerungsmöglichkeiten bei der kommunalen Pflegeplanung und Gestaltung der örtlichen Pflegeinfrastruktur finde ich wichtig und gelungen. Auch der Kreis Lippe als Erbringer des Pflegewohngeldes erhält so die Möglichkeit, entsprechend der örtlichen Gegebenheiten und Bedürfnissen zu lenken.“